Offenbarung 12 und der 23. September 2017

Gedanken zum Jahr 2017 an und für sich

Gott ist ein ordnungsliebender Schöpfer. So hat er seine ganze Kreativität mathematisch auf höchstem Niveau vorausberechnet. Nichts ist zufällig entstanden und alles hat seine perfekte Ordnung. Auch dem Menschen hat er diese Leitplanken geschenkt. Sonne und Mond ordnen den Tagesablauf. In den Geboten für das Volk Israel hat Gott immer wieder klare Zeitabschnitte definiert.

Sobald sich die Juden z.B. im Heiligen Land angesiedelt hatten begannen sie siebenjährige Zyklen zu zählen, die «Schmittah» oder bekannter das «Sabbatjahr». Die Siebener-Zyklen sind ein Grundgesetz Gottes. 6 Tage arbeiten, 1 Tag ruhen. 6 Jahre arbeiten 1 Jahr ruhen (Sabbatjahr).

Nach 7 x 7 Zyklen wurde das darauffolgende Jahr – also das 50. Jahr – als sogenanntes «Jobeljahr» (wird heute oft mit Halljahr oder Jubeljahr) gefeiert. In diesem Jahr hatte man allen Menschen im Volk die Schulden erlassen, Erbland zurückgegeben und Sklaven in die Freiheit entlassen. So konnte das Volk im Jahr darauf schuldenfrei neu starten.

 

Und du sollst dir sieben Sabbatjahre zählen,
siebenmal sieben Jahre, so dass die Tage von sieben Sabbatjahren dir 49 Jahre ausmachen.
Und du sollst im siebten Monat, am Zehnten des Monats,
ein Lärmhorn erschallen lassen; an dem Versöhnungstag sollt ihr ein Horn durch euer ganzes Land erschallen lassen.
Und ihr sollt das Jahr des fünfzigsten Jahres heiligen,
und sollt im Land Freilassung für all seine Bewohner ausrufen.
Ein Jobeljahr soll es euch sein, und ihr werdet jeder wieder zu seinem Eigentum kommen und jeder zu seiner Sippe zurückkehren.

3. Mose 25, 8 – 10 (ELB)

 

Um einmal ganz grundsätzlich einiges über das Jahr 2017 zu erfahren, schauen wir in den jüdischen Kalender. Der jüdische Kalender zählt die Jahre ab dem Zeitpunkt der biblischen Schöpfung der Welt, und befindet sich aktuell (2016) im Jahr 5776.

Wenn wir nun die bekannten göttlichen Zahlengrössen auf unseren Kalender legen, dann sehen wir erstaunliche Ereignisse, die davon zeugen, dass Gottes Zeitplan immer noch gezeichnet von seiner bewährten Ordnung ist. So hat Gott – nur mal in die letzten 100 Jahren geschaut – seinem Volk immer wieder ein «Jobeljahr» geschenkt. Damit verbunden waren entscheidende Siege und neue Freiräume!

Neben der Zahl 7 und 50 nehmen wir noch die 70 dazu. Eine weitere spannende Zahl,
die in der Bibel für eine Generation steht. Oder denken wir an die 70 Jahrwochen (70 x 7 Jahre)
aus dem Buch Daniel. Bei dem sich übrigens viele Ausleger einig sind, dass davon bereits
69 Jahrwochen in Erfüllung gegangen sind (die 69. endete mit der Kreuzigung von Jesus).

Die Letzte Jahrwoche wird übrigens top aktuell in unsere Zeit gelegt, einfach über den genauen Start und Endpunkt gibt es verschiedene Modelle und Auslegungen.

 

Wenn nun heute also das Jahr 2017 wäre, dann:

… hat vor 50 Jahren … also 1967 – Israel den Sechstagekrieg gewonnen!
… hat vor 50 Jahren … also 1967 – Israel Jerusalem zurückerobert!
… hat vor 70 Jahren … also 1947 – sich die UN-Resolution für den Staat Israel entschieden! (im Frühjahr 1948 wurde der Staat Israel gegründet)
… sind vor 70 Jahren … also 1947 – die Schriftrollen vom Toten Meer gefunden worden! (diese haben bewiesen, dass die Bibel bis heute richtig übersetzt wurde)
…haben vor 100 Jahren (2 x 50) … also 1917 – Die Osmanen Jerusalem verloren!

Wir sehen also das im 2017 ein 50-Jahr und ein 70-Jahr Zyklus zusammenfallen wird!

 

 

Was sich am Himmel zeigen wird

Nachdem ich mich nun sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, bin ich je länger je mehr davon überzeugt, dass die Sternenkonstellation vom 23. September 2017 ein grosses Ereignis ankündigt!

Schon zu Jesus Geburt gab es eine ganz spezielle Konstellation der Sterne, die den Weisen aufgefallen war. Der Stern konnte übrigens nicht wie in vielen Kinderbüchern und moderner Weihnachtsdekoration auffällig gross gewesen sein und hatte auch keinen Schweif! Ansonsten hätte Herodes nämlich dem Sternenbild ja selber folgen können und wäre nicht auf die Weisen angewiesen gewesen um ihm zu zeigen wo der kommende König geboren wurde.

Schauen wir nun einmal an den Himmel. Der Blickwinkel, ist von Jerusalem ausgerichtet.

Abbildung 1
Abbildung 1

Zur besseren Darstellung ist neben den üblichen Verbindungslinien, welche die zugehörigen Planeten zu einem Sternbild verbinden, auch eine Grafik der Sternbilder hinterlegt. Das Sternbild der Jungfrau eröffnet einen Zyklus währen der Löwe einen Zyklus beendet. Auf der Abbildung 1 sehen wir die beiden Sternbilder, wie sie sich am 1. Januar 2015 um Mitternacht präsentiert haben.

Der einzige relevante Planet auf dem Bild ist der Jupiter. Diesem kommt in vielerlei Hinsicht grosse Bedeutung zu. Der Jupiter ist der grösste Planet in unserem Sonnensystem, ist eines der hellsten Objekte am Himmel und wird auch als Königsstern bezeichnet. Dieser Planet hat neben der Erde als einziger Planet keine Namensänderung durch falsche Götternamen (Nephilim) erfahren. Halleluja!

Ein weiteres wichtiges Augenmerk richten wir auf das Sternbild des Löwen. Der Löwe besteht im Normalfall aus 9 Planeten.

Mit der verwendeten Software «Stellarium» ist es möglich, den Verlauf der Planeten zu beobachten, indem man einfach durch scrollen mit der Maus Tage, Monate und Jahre beliebig verändern kann (siehe auch den Link am Ende des Dokuments auf meinen YouTube-Film, in dem ich den ganzen Verlauf visualisiert habe).

Abbildung 2
Abbildung 2

In der Abbildung 2 sind wir mitten im Jahr 2016. Beim “durchscrollen” der Zeit hat der Mond das Bild immer wieder im 30 Tage Rhythmus durchquert. Ab und an waren weitere Planeten und die Sonne an den Sternbildern vorbeigezogen. Auch auf diesen Bildausschnitt gibt es immer noch nichts Weltbewegendes zu sehen. Einzig der Jupiter hat sich, nachdem er einige Zeit im letzten Sternbild hin und her «gewandert» war, ins Sternbild des Löwen verschoben.

Abbildung 3
Abbildung 3

In der Abbildung 3 wird es nun das erste Mal spannend. Im November 2016 betritt der Jupiter im Sternbild der Jungfrau den «Bauchbereich». Hier wird der Jupiter bis im September 2017 «auf- und abwandern» (wie er das bereits oben schon mal angedeutet in jedem Sternbild macht, in dem Sinn also «noch» kein besonderes Ereignis).

Abbildung 4
Abbildung 4

Für die Abbildung 4 müssen wir uns nun etwas Zeit nehmen, wir sehen den 23. September 2017!
Was sofort auffällt, ist das diverse Planeten, die Sonne und den Mond zu sehen sind. Wer den YouTube Film am Ende dieser Seite gesehen hat, weiss, dass diese Planeten im Laufe der Zeit immer wieder an den Sternenbildern vorbeigezogen sind, die zu sehen ist also auch noch kein «Highlight».

Folgende Punkte sind nun für das Verstehen
dieser Konstellation relevant:

  • Ab dem 23. September 2017 verlässt der Jupiter den Bauchbereich (Gebärmutter)
    der Jungfrau und «wandert» zum nächsten Sternbild.
  • Die Sonne liegt genau auf der Schulter der Jungfrau.
  • Der Mond liegt unter den Füssen der Jungfrau.
  • Im Sternbild des Löwen hat es drei weitere Planeten (Venus, Mars, Merkur).
    Für eine kurze Zeitspanne von wenigen Tag besteht der Löwe aus 12 Sternen!

Diese absolut einmalige Sternenkonstellation, in der alle beteiligten Planeten in einer Achse stehen soll in 6’000 Jahren einmal vorkommen (hier verlasse ich mich auf Informationen aus dem Internet).

Übrigens: 1 bis 2 Tage vor diesem Ereignis beginnt im Jüdischen Kalender das neue Jahr!

 

Dazu lesen wir nun das Prophetische Wort
aus der Offenbarung 12

Und ein grosses Zeichen erschien im Himmel:
Eine Frau, bekleidet mit der Sonne,
und der Mond war unter ihren Füssen
und auf ihrem Haupt ein Kranz von zwölf Sternen.

Und sie ist schwanger und schreit in Geburtswehen und in Schmerzen und soll gebären..

Offenbarung 12 Vers 1 und 2 (ELB)

Zum Schluss:
Dieser Bericht gibt meine ganz eigene und persönliche Meinung zu dem Thema wieder. Der Inhalt erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da er einfach meine subjektive Betrachtungsweise wiedergibt. Es steht jedem Leser frei das herauszunehmen was seinem Weltbild entspricht und soll zur Ergänzung der eigenen Vorstellungen dienen.  Der Artikel wird als Puzzle-Stück verstanden und wird bei neuen Erkenntnissen ergänzt und wenn nötig korrigiert.

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